LOS - Lesbenorganisation Schweiz

Aus Das Wiki zur Lesbengeschichte der Schweiz
Zur Navigation springen Zur Suche springen

2019 gibt es zu diesem Eintrag einen Jahrestag oder ein Jubiläum. Hilf uns, den Artikel zu ergänzen.


LOS2019.png

Vereinsgründung 1991

Geschichte

Vereinsgründung am 17. Februar 1991 aufgrund eines Mehrheitsbeschlusses der aktiven anwesenden Frauen.

Animiert durch das Lesbentreffen im Zusammenhang mit den Stonewallaktivitäten von 1989 in Zürich beschlossen einige Lesben, der Idee eines nationalen Dachverbandes örtlicher lesbischer Arbeitsgruppen nachzugehen. Bereits am 2. Dezember 1989 fand das Gründungstreffen der Lesbenorganisation LOS/OSL in Basel statt. Anwesend waren Vertreterinnen der LEGS (St.Gallen), der Lesbeley (Bern), Lesben mit Kindern (Zürich), LIBS (Basel), Radix (Winterthur), LOB (Baden), Qu'en dira-t-on (Genf). [1] Gegründet wurde die LOS schliesslich als Verein mit Sitz in Bern.

Mitgründerinnen: Barbara Brosi, Nadja Herz, Katrin Küchler [2]

Zielsetzung

  • Die LOS setzt sich ein, für "Vollständige Gleichstellung lesbischer Frauen vor dem Gesetz und in der Gesellschaft."
  • Die LOS vertritt als Dachorganisation die Anliegen der Lesben in der Schweiz. Dazu pflegt sie die Zusammenarbeit mit lesbischwulen Organisationen und im Speziellen mit den anderen beiden Dachorganisationen, Pink Cross und Fels.

20 Jahre

18. April 2009 [3]: Gala-Abend in Bern zum 20-jährigen Jubiläum mit 170 Lesben. Moderiert von Judith Estermann, Auftritt von Clara Moreau, mit ihrem Akkordeon. Das Highlight der Grussbotschaften zum zwanzigsten Geburtstag kam von Ruth Dreifuss: “Ein französisches Sprichwort sagt: Man ist immer zwanzig, wenn man liebt!“
Podiumsdiskussion mit: Barbara Brosi, auch «Lesbe der Nation» genannt und Gründerin der LOS, Nadja Herz, Gründerin, Brigitte Röösli, 10 Jahre bei der LOS, aktiv, Sylvie Berrut, ehemalige Sekretärin der LOS für die Romandie und Gründerin der Fachgruppe Santé PluriELLE, und Miriam Hochuli, eine Vertreterin der jungen Generation.


Jahresberichte

Die Jahresberichte von 1989 - 2014 sind über diese archivierte Webseite zu finden.

Vorstandsfrauen 1996 u.a. Susy Blaser, Eva Gerster [4]

Webseite 1998-1999: Wer steckt hinter der LOS? Barbara Brosi Fürsprecherin, Ressort Politik; Brigitta Engeli Treuhänderin, Ressort Coaching; Gioia R.A. Hofmann Pflegefachfrau, Ressort Werbung; Liz Langemann Ressort Öffentlichkeitsarbeit; Cordelia Oppliger, Ressort Sekretariat; Mirjam Schenker Krankenschwester, Ressort Medizin. [5]
Änderungen: Geschäftsführerin Marianne Schütz und Brigitte Röösli Dipl. Erwachsenenbilnerin, Ressort Politarbeit [6]

Los-News 2001 in der die 21/2001, S. 27

2003-2005 Co-Präsidentin: Lilian Schaufelberger

Geschäftsleitung ab 1. September 2017 Ab dem 1. September ist Anna Rosenwasser mit einem 60%-Pensum für die deutsche Schweiz, die Medien und Kommunikation zuständig. Barbara Lanthemann wird mit einem 30%-Pensum für die Romandie tätig sein.

Aktivitäten

  • derBUS - die ausstellung über lesbische und schwule lebensweisen. Gemeinsam entwickelt/veranstaltet vom Verein "der BUS" [7], unterstützt von LOS, Pink Cross, Fels, HAZ Zürich, Stiftung Stonewall Basel, Fonds Respect Bern. Die Zielsetzung 2003: "Die Ausstellung vermittelt auf anschauliche Weise Informationen über lesbische und schwule Lebensweisen und leistet damit einen Beitrag zur öffentlichen Diskussion - und dadurch zu mehr Tolerenz". Premiere in Dagmarsellen, danach ab Januar 2003 an verschiedenen Orten der Deutschschweiz gezeigt. [8] [9]
  • Publikation einer dreisprachigen Infobroschüre [10]
  • Die LOS hat sich auch für die Schaffung eines Partnerschaftsgesetz stark gemacht, das in der Volksabstimmung vom 5.6.2005 angenommen wurde.

Bilder

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise