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Lebenspartnerin von [[Lida Gustava Heymann]] | Lebenspartnerin von [[Lida Gustava Heymann]] | ||
== Biografie == | == Biografie == | ||
Erste Versuche nach Beendigung der Schulzeit, sich als Schauspielerin den Lebensunterhalt zu verdienen, scheiterten; erfolgreich war dann aber die Einrichtung eines Fotoateliers mit der Freundin Sophia Goudstikker in München im Jahre 1887. Beide Frauen durchbrachen mit ihrem Aussehen und Verhalten die Schranken bürgerlich-weiblicher Schicklichkeit. Sie trugen einen kurzen Haarschnitt, Pluderhosen, fuhren Fahrrad und ritten im “Herrensitz” auf ihren Pferden. <ref>[http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/anita-augspurg/ Biografie Anitag Augspurg] auf fembi.org </ref><br /> | |||
Die ware eine der ersten Frauen, die in Zürich das Jurastudium mit dem Dr.jur abschloss. <br /> | |||
In Hamburg gründete sie zusammen mit Lida Gustava Heymann mehrere Vereine u.a. den ersten deutschen Stimmrechtsverband. Sie ware eine Pazifistin und nahm 1915 am internationalen Friedenskongress in Den Haag teil. | |||
Regula Schnurrenberger schreibt in ihrem Artikel "Feminismus und Lesben - eine Skizze": | Regula Schnurrenberger schreibt in ihrem Artikel "Feminismus und Lesben - eine Skizze": | ||
: Auch für überzeugte Feministinnen wie zum Beispiel die Juristin Anita Augspurg (1857-1943), die den radikalen Flügel der sogenannten bürgerlichen Frauenbewegung in Deutschland wesentlich mitprägte und die über vierzig Jahre mit Lida Gustava Heymann (1868-1943) zusammen lebte und arbeitete, waren Liebe und Sexualität «das Geheimnis zweier Menschen» und somit tabu. (...) Augspurg schrieb an Schirmacher: «Lieber Bruder! Was liest man über Sie in den Zeitungen! So was thut man, aber man sorgt dafür, dass nicht davon gesprochen wird. Pfui!» <ref>[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=les-002:1995:0::9#9 Feminismus und Lesben - eine Skizze], Frau Ohne Herz 35/1995, S. 6.</ref> | : Auch für überzeugte Feministinnen wie zum Beispiel die Juristin Anita Augspurg (1857-1943), die den radikalen Flügel der sogenannten bürgerlichen Frauenbewegung in Deutschland wesentlich mitprägte und die über vierzig Jahre mit Lida Gustava Heymann (1868-1943) zusammen lebte und arbeitete, waren Liebe und Sexualität «das Geheimnis zweier Menschen» und somit tabu. (...) Augspurg schrieb an Schirmacher: «Lieber Bruder! Was liest man über Sie in den Zeitungen! So was thut man, aber man sorgt dafür, dass nicht davon gesprochen wird. Pfui!» <ref>[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=les-002:1995:0::9#9 Feminismus und Lesben - eine Skizze], Frau Ohne Herz 35/1995, S. 6.</ref> | ||