Querfeldein - Beiträge zur Lesbenforschung: Unterschied zwischen den Versionen

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| alt              = Buchcover Querfeldein
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| Titel            = Querfeldein - Beiträge zur Lesbenforschung
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| Herausgeberinnen  = Marti, Madeleine; Schneider, Angelika; Sgier, Irena; Wymann, Anita
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| Genre            = Wissenschaft
| Sprache          = Deutsch
| Reihe            = Schriftenreihe des Vereins Feministische Wissenschaft Schweiz
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| vlg_ort          = Bern/Wettingen
| vlg_datum        = 1994
| buchtyp          = Broschiert
| Seiten            = 277
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| isbn              = 3905493659
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Das Buch enthält die Beiträge des 2. Symposium deutschsprachiger Lesbenforschung von 1993.
 
Marti, Madeleine; Schneider, Angelika; Sgier, Irena; Wymann, Anita (Hrsg.innen). Querfeldein - Beiträge zur Lesbenforschung. Bern/Wettingen, efef-Verlag, 1994


== Inhalt ==
== Inhalt ==
* Einleitung
=== Lebensformen, Identität, Sexualität ===
*Lising Pagenstecher (München): Hesben und Leteras - die neue Unübersichtlichkeit der Beziehungsverhältnisse
*Helga Pankratz (Wien): «Im Lauf der Zeit …» - Eine sozialkontext- und biographiebezogene Entwicklungsperspektive lesbischer Liebesbeziehungen
*Gabriela Husmann (Heidelberg): Sexualität und Symbiose - Stationen eines lesbischen Beziehungsmusters
*Elisabeht Perchinig (Wien): «Beschädigte» Identität im Spannungsfeld von Privatheit und Öffentlichkeit - Über Stigma und Strategie
*Gudrun Hauer (Wien): Aids-Diskurs und lesbische Sexualität
*Senganata Münst (Stuttgart): Jenseits individueller Identität - Netzwerke feministisch-lesbischer Frauen
*Anne-Françoise Gilbert (Zürich): «Männer kommen und gehen, Frauen und Kinder bleiben» - Frauen, die allein leben
=== Weiblichkeitskonzepte in der Psychoanalyse ===
*Claudia John (Berlin): «Natürlich hat jeder Angst davor, dass der Verkehr zusammenbricht» - zur weiblichen Homosexualität in der Psychonalyse
*Verena Blumer (Saarbrücken): Über einen historischen Kampf um Weiblichkeitskonzepte: H.D., Freud und die Psychoanalyse
=== Kultur und Geschichte ===
*Gabriele Meixner (München): Weib-weibliche Bindungen in urgeschichtlichen Zeugnissen
*Tuula Juvonen (Tampere, Finnland): Das Begehren der gebildeten finnischen Frauen um 1900 - Am Beispiel von Hilda Käkikoski
*Ulrike Janz (Bochum) Lesben/lesbisches Verhalten in nationalsozialistischen Konzentrationslagern - Zeugnisse überlebender Frauen und was sie uns (nicht) sagen
*[[Claudia Schoppmann]] (Berlin): Es begann die Zeit der Maskierung - Zur Situation lesbischer Frauen im «Dritten Reich»
*[[Madeleine Marti]] (Zürich): «Fast nur Männer und nix Frauen» - Zur Ausgrenzung lesbischer Faruen aus dem Literaturbetrieb und zur Schaffung von Öffentlichkeit durch die Frauenbewegung
*Karla Bilang (Berlin): Jacoba von Heemskerck und Marie Tak van Poortvliet - Ein Modell weiblicher Autonomie in der Kunst des Expressionismus
*Susanne Bischoff (Kassel): Mit meiner Lust die Partnerin treffen - Ein Beitrag zum Sport und zur Selbstverteidigung von Lesben
=== Politik und Öffentlichkeit ===
*[[Ilse Kokula]] (Berlin): Was kann eine Landesbehörde für lesbische Frauen tun?
*Christina Schenk (Berlin): Lesben und ihre Emanzipation in der DDR - Ein Rückblick mit Aussichten
*Lesbenzeitungsgruppe IHRSINN (Bochum): Öffentlichkeit - Politik - Theorie: Ein Zeitungsworkshop
=== Theoriediskussion ===
*Hanna Hacker (Wien): Angriff und Ehre - Entwürfe lesbischer Kampfkulturgeschichte
*Sabine Hark (Berlin): Queer Intervention
*Birgit Palzkill (Köln): «Ich bin keine Frau - ich bin immer nur ich» Lesben und die soziale Konstruktion von Geschlecht
*Lena Laps (Bochum): Dissonanzen: Lesben - Geschlecht - Sexualität - Welche Freiheit?
*Rose Killinger (Hamburg): «Wenn du zum Weibe gehst…» - Lesben in Gleichheitsansatz, Differenzdenken und Dekonstrukution.
=== Anhang ===
*Zu den Autorinnen
*Programm des 2. Symposiums deutschsprachiger Lesbenforschung, 16.-18. April 1993 in Boldern bei Zürich
== Hintergrund ==
== Hintergrund ==
[[2. Symposium deutschsprachiger Lesbenforschung|Zweites Symposium deutschsprachiger Lesbenforschung]], veranstaltet von [[SAPPHO - Verein zur Förderung von Frauenforschungsprojekten|SAPPHO, Verein zur Förderung von Frauenforschungsprojekten]], 16. bis 18. April 1993 in Boldern bei Zürich. Bern, Wettingen. eFeF-Verlag, 1994.
"1993 organisierte Madeleine Marti gemeinsam mit anderen Lesben das zweite [[2. Symposium deutschsprachiger Lesbenforschung|Symposium deutschsprachiger Lesbenforschung]] in Männedorf bei Zürich. Dabei ging es um Themen wie Lebensformen, Identitäten, Sexualität, Geschichte, Kultur, Öffentlichkeit und Politik. Ein Ziel der Tagung – damals wie heute relevant und brisant – war es, dem Mangel an Diskussionsmöglichkeiten etwas entgegenzusetzen, denn nur in Ausnahmefällen können sich Forscherinnen innerhalb etablierter Institutionen mit lesbischen Inhalten befassen." <ref>Schoppmann, Claudia. Glückwunsch zum 50. Geburtstag von Madeleine Marti am 12. Juli 2007. Auf: [https://www.lesbengeschichte.de/archiv_d.html lesbengeschichte.de], zuletzt aufgerufen am 4.1.2023</ref>
== Weblinks ==  
 
== Literatur ==
Das Buch zum Symposium wurde von Madeleine Marti, [[Angelika Schneider]], [[Irena Sgier]], [[Anita Wymann]] herausgegeben.
 
== Einzelnachweise ==
<references />