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Als erste Frauenbibliothek in der Schweiz wurde ''schema f'' 1976 unter dem Namen "Frauenbibliothek" mit einer Schenkung von 200 Büchern im [[Frauenzentrum Zürich]] an der Lavaterstrasse eröffnet. Die Bibliothek war damals eine Arbeitsgruppe der [[FBB - FrauenBefreiungsBewegung|FBB (Frauenbefreiungsbewegung)]]. Die Miete für die Wohnung (an der Lavaterstrasse) und alle anderen Kosten wurden von den Frauen bezahlt. 1980 wurde der FBB gekündigt die Bibliothek zog mit der FBB an die Mattengasse 27 in Zürich, wo die Miete durch staatliche Gelder finanziert wurde. Die Bibliothek war ein Projekt des Autonomen Frauenzentrums AFZ und nahm regelmässig an den monatlichen Vollversammlungen (FrauVau) teil. 1991 wurde der Name zu "Frauenlesbenbibliothek" erweitert. 1996 wurde beim 20-jährigen Jubiläum ein Wettbewerb für einen neuen Namen ausgeschrieben, es gewann "schema f". Zur 30-jährigen Feier des Frauenzentrums trug schema f 2004 mit drei Lesungen zum Programm bei. 2008 und lagerte die Bücher in einem Lagerraum ein. | Als erste Frauenbibliothek in der Schweiz wurde ''schema f'' 1976 unter dem Namen "Frauenbibliothek" mit einer Schenkung von 200 Büchern im [[Frauenzentrum Zürich]] an der Lavaterstrasse eröffnet. Die Bibliothek war damals eine Arbeitsgruppe der [[FBB - FrauenBefreiungsBewegung|FBB (Frauenbefreiungsbewegung)]]. Die Miete für die Wohnung (an der Lavaterstrasse) und alle anderen Kosten wurden von den Frauen bezahlt. 1980 wurde der FBB gekündigt die Bibliothek zog mit der FBB an die Mattengasse 27 in Zürich, wo die Miete durch staatliche Gelder finanziert wurde. Die Bibliothek war ein Projekt des Autonomen Frauenzentrums AFZ und nahm regelmässig an den monatlichen Vollversammlungen (FrauVau) teil. 1991 wurde der Name zu "Frauenlesbenbibliothek" erweitert. 1996 wurde beim 20-jährigen Jubiläum ein Wettbewerb für einen neuen Namen ausgeschrieben, es gewann "schema f". Zur 30-jährigen Feier des Frauenzentrums trug schema f 2004 mit drei Lesungen zum Programm bei. 2008 und lagerte die Bücher in einem Lagerraum ein. | ||
Nach der offiziellen Schliessung des AFZ blieb die Bibliothek bis 2008 an der Mattengasse (eingemietet). Kurz zog | Nach der offiziellen Schliessung des AFZ blieb die Bibliothek bis 2008 an der Mattengasse (eingemietet). Kurz zog schema f in die Bremgartnerstr. 24 ins FDGKZ (heute: frauenimzentrum) ein, konnte sich jedoch die Miete nicht leisten. Anschliessend wurde der gesamte Bestand in Zürich Schwammedingen in einem Keller eingelagert. | ||
2018 Wiedereröffnung: schema | 2018 Wiedereröffnung: schema f und die Politisch-philosophische Bibliothek der Zeitschrift ''Widerspruch'' schlossen sich zusammen zum "bücherraum f" an der Jungstr. 9 in Zürich Oerlikon. Die Eröffnung fand am 8. August statt. Am neuen Ort können die Bücher ausgeliehen werden. Es werden auch regelmässig Lesungen und Gespräche organisiert. Die erste Lesung im Bücherraum F war: "Lesbisch. Eine Liebe mit Geschichte" der deutschen Autorin [[Ahima Beerlage]]. Der Bücherraum F ist Teil des [[Lesbenspaziergang Zürich|Lesbenspaziergangs]] durch Oerlikon. Seit 2025 sind nun 12'000 Bücher und andere Dokumente in einem professionellen Katalog nach frauenspezifischen Schlagworten erschlossen. | ||
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Ebenfalls in der Bibliothek entstand das Projekt "Virtuelle Räume für Frauen". Am 13. Januar 1998 ging die erste Website für Frauenprojekte online: [[fembit.ch]]. | Ebenfalls in der Bibliothek entstand das Projekt "Virtuelle Räume für Frauen". Am 13. Januar 1998 ging die erste Website für Frauenprojekte online: [[fembit.ch]]. | ||
Mit der verlorenen Volksabstimmung vom 13. Juni 1999 wurden dem AFZ und der Bibliothek die Subventionen gestrichen. Die Bibliothek konnte noch einige Jahre selbstfinanziert bleiben und wurde anschliessend verpackt und in Schwamedingen (Zürich) eingelagert | Mit der verlorenen Volksabstimmung vom 13. Juni 1999 wurden dem AFZ und der Bibliothek die Subventionen gestrichen. Die Bibliothek konnte noch einige Jahre selbstfinanziert bleiben und wurde anschliessend verpackt und in Schwamedingen (Zürich) eingelagert. Seit 2014 arbeiteten Frauen am Umzug der Bibliothek in Räume, die eine Benutzung zulassen. Dies konnte 2018 umgesetzt werden. | ||
== Weblinks == | == Weblinks == | ||
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