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Helvetiaplatz, erste frauenpolitische Aktionen im «[[Frauenstock im Kanzlei|Frauenstock]]». Einige kreative und hochaktive und inspirierende Jahre voll unbezahlter Frauenarbeit Demos, «Frauenstadt» und das [[Coming-Out]]-Buch (mit)herausgegeben, Eröffnung des «Frauenkulturzentrums», Radiosendungen und rauschende Frauenfeste. 1990 Abstimmung gegen die SVP verloren, Schock und Bruch. Weitergezogen ans FZ an der Mattengasse, Lesbenbücherliste erstellt, Lesungen «Text in Sicht» organisiert, erst Basisdemokratie, dann im Vorstand mitgearbeitet Leitbild, zögerliches Aufbegehren gegen Sozialpolitik von Frau Koch, Gleichstellungskommission, und wieder eine Abstimmung gegen die SVP verloren, schaler Geschmack des Wegs in die Institutionen. Fragt sich: Ist das Private noch politisch? Frauenräume sowieso... <ref>Flyer "Sie zum Beispiel - Frauen machen Geschichte(n) - jetzt!" Veranstaltungsreihe 2016/2017 im fraum. </ref> | So beschrieb Sibylle Dorn sich selbst für einem Flyer des fraum.<br> | ||
Sibylle Dorn, geb. 1961, Germanistin, war ab 1986 in diversen feministischen Projekten in Zürich engagiert. Zwischen 1986 und 1991 war sie im Kanzlei-Zentrum in Aussersihl, dort vor allem in der «Frauenetage» und der Frauendisco «Tanzleila» aktiv. Für den 28./29. Mai 1988 organisierte sie mit anderen die «provisorische Eröffnung des Frauenkulturzentrums»<ref>Link Bild und Ton Sozialarchiv Zürich https://www.bild-video-ton.ch/bestand/objekt/Sozarch_F_5060-Fb-003</ref> auf dem Kasernenareal Zürich. Sie gab die Broschüre «[[Frauenstock im Kanzlei|Frauenstadt Zürich]]» mit dem ersten Frauenstadtplan heraus. Von 1992 bis 2001 war sie im Frauenzentrum Zürich Mitglied der Betriebsgruppe der Bibliothek des Frauenzentrums «[[schema f]]», von 1995-1999 Präsidentin des Frauenzentrums. Sie gehörte 1998 zu den Mitgründerinnen von fembit.ch, der ersten webbasierten Plattform für Frauenprojekte in der Schweiz. Von 1993 bis 1995 produzierte sie zusammen mit Eva Pabst die feministischen Literatursendung «Bücherkiste» im Radio LoRa, Zürich. Von 1995 bis 1999 war sie Mitglied der Gleichstellungskommission der Stadt Zürich. Von 1995 bis 1999 organisierte sie die Lesereihe «Text in Sicht» im Frauenzentrum. | |||
== Aktivitäten == | == Aktivitäten == | ||
3. überarbeitete Lesbenbücherliste für [[Schema f]] erstellt, 1995 | * 3. überarbeitete Lesbenbücherliste für [[Schema f]] erstellt, 1995 | ||
* Auftritt in der Fernsehsendung [[Junge Lesben im Gespräch]], 1989 | |||
== Publikationen == | == Publikationen == | ||
* Frauenstadt Zürich. Zürich, 1989. | |||
== | * Redaktion Coming Out (Hrsg.in). Lesben und Coming Out. Zürich, 1993. | ||
== Einzelnachweise == | |||
<references /> | |||
Aktuelle Version vom 24. April 2026, 17:16 Uhr
Germanistin, *1961
Biografie
«Feminismus ist die Theorie. Lesbianismus die Praxis.» Hals über Kopf eingestiegen in die «Szene» über den Wiberrat im Kanzleizentrum am Helvetiaplatz, erste frauenpolitische Aktionen im «Frauenstock». Einige kreative und hochaktive und inspirierende Jahre voll unbezahlter Frauenarbeit Demos, «Frauenstadt» und das Coming-Out-Buch (mit)herausgegeben, Eröffnung des «Frauenkulturzentrums», Radiosendungen und rauschende Frauenfeste. 1990 Abstimmung gegen die SVP verloren, Schock und Bruch. Weitergezogen ans FZ an der Mattengasse, Lesbenbücherliste erstellt, Lesungen «Text in Sicht» organisiert, erst Basisdemokratie, dann im Vorstand mitgearbeitet Leitbild, zögerliches Aufbegehren gegen Sozialpolitik von Frau Koch, Gleichstellungskommission, und wieder eine Abstimmung gegen die SVP verloren, schaler Geschmack des Wegs in die Institutionen. Fragt sich: Ist das Private noch politisch? Frauenräume sowieso... [1]
So beschrieb Sibylle Dorn sich selbst für einem Flyer des fraum.
Sibylle Dorn, geb. 1961, Germanistin, war ab 1986 in diversen feministischen Projekten in Zürich engagiert. Zwischen 1986 und 1991 war sie im Kanzlei-Zentrum in Aussersihl, dort vor allem in der «Frauenetage» und der Frauendisco «Tanzleila» aktiv. Für den 28./29. Mai 1988 organisierte sie mit anderen die «provisorische Eröffnung des Frauenkulturzentrums»[2] auf dem Kasernenareal Zürich. Sie gab die Broschüre «Frauenstadt Zürich» mit dem ersten Frauenstadtplan heraus. Von 1992 bis 2001 war sie im Frauenzentrum Zürich Mitglied der Betriebsgruppe der Bibliothek des Frauenzentrums «schema f», von 1995-1999 Präsidentin des Frauenzentrums. Sie gehörte 1998 zu den Mitgründerinnen von fembit.ch, der ersten webbasierten Plattform für Frauenprojekte in der Schweiz. Von 1993 bis 1995 produzierte sie zusammen mit Eva Pabst die feministischen Literatursendung «Bücherkiste» im Radio LoRa, Zürich. Von 1995 bis 1999 war sie Mitglied der Gleichstellungskommission der Stadt Zürich. Von 1995 bis 1999 organisierte sie die Lesereihe «Text in Sicht» im Frauenzentrum.
Aktivitäten
- 3. überarbeitete Lesbenbücherliste für Schema f erstellt, 1995
- Auftritt in der Fernsehsendung Junge Lesben im Gespräch, 1989
Publikationen
- Frauenstadt Zürich. Zürich, 1989.
- Redaktion Coming Out (Hrsg.in). Lesben und Coming Out. Zürich, 1993.
Einzelnachweise
- ↑ Flyer "Sie zum Beispiel - Frauen machen Geschichte(n) - jetzt!" Veranstaltungsreihe 2016/2017 im fraum.
- ↑ Link Bild und Ton Sozialarchiv Zürich https://www.bild-video-ton.ch/bestand/objekt/Sozarch_F_5060-Fb-003